Während der vergangenen Wochen wurden wir erst zu unserer Überraschung und bald zu unserer Freude von der Presseabteilung des Filmfest Oldenburg kontinuierlich mit detaillierten Informationen über ihr Programm, Akkreditierungsmöglichkeiten und potentielle Interviewpartner versorgt. Obwohl (oder gerade weil?) nie jemand von uns in Oldenburg war und auch keinen der dort vorgeführten Filme gesehen hat, verkünden wir nun hier die Sieger des diesjährigen Wettbewerbs und hoffen, die netten Damen von der Presse (denn es sind Frauen!) freuen sich über diesen Eintrag.
Und so liest sich die Pressemitteilung: “Gewinner des „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ ist der ebenso wichtige wie ergreifende Beitrag „Picco“ von Philip Koch. Die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde von Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner und den Mitgliedern der internationalen Jury Deborah Kara Unger, Jesse Scolaro, Travis Stevens, F. X. Feeney und Dorka Gryllus überreicht. Basierend auf wahren Begebenheiten wirft der Film einen unbarmherzig realistischen Blick auf den Alltag jugendlicher Insassen im deutschen Strafvollzug.
Das Publikum wählte „The Happy Poet“ zum beliebtesten Film. Regisseur Paul Gordon nahm den „German Independence Award – Publikumspreis“ von Peter Göttelmann, Marketingchef der EWE, entgegen. „The Happy Poet“ ist eine feinsinnige und intelligente Komödie über einen liebenswerten Poeten, der hartnäckig sein Ziel verfolgt. Nach der Weltpremiere beim SXSW Film Festival feierte Paul Gordon seine Deutschlandpremiere in Oldenburg. Der von der EWE gesponserte Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.
„Salvation Insurance“ von Jeremy Bradley und Reuben Sack wurde von der Kurzfilm-Jury um Thomas Darchinger, Norbert Kneißl und Dagmar Schmidt als bester Kurzfilm ausgezeichnet. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert.”